Wie Frau perfekt den Mascara aufträgt – was Sie beachten sollten und tunlichst vermeiden sollten

 

Mascara gehört auf jeden Fall zu einem unwiderstehlichen, verführerischen Augenaufschlag. Es gibt wohl keine Frau, die sich nicht wünscht, lange, volle Wimpern zu besitzen. Der Mascara ist das kleine Wundermittel, mit dem dieser Traum wahr werden kann. Einer Umfrage zu Folge würde ein Großteil der Frauen nicht auf Mascara verzichten wollen.

Viele Frauen haben aber auch Fragen oder Probleme in Bezug auf Wimperntusche. Gut und günstig soll sie vor allem für Mädchen sein, die noch nicht so viel Geld für Kosmetik zur Verfügung haben. Auch die Frage, wie man die unteren Wimpern am besten tuschen kann, taucht in Kosmetik-Foren immer wieder auf. Was kann man zum Beispiel tun, damit die Wimperntusche nicht verwischt.

Mascara richtig auftragen

Die kleine Bürste muss parallel zu den Wimpern gehalten werden. Dann wird vom Ansatz der Wimper in Richtung Spitze getuscht. Diesen Vorgang sollte man so lang wiederholen, bis jede Wimper kräftig gefärbt ist. Wer möchte, dass die Wimpern voller erscheinen, sollte während des Auftragens kleine Zick-Zack-Linien fahren. So werden auch die Wimpern rechts und links mit erwischt. Damit die unteren Wimpern nicht verkleben, sollte die Bürste senkrecht und mit viel Gefühl an der einzelnen Wimper entlanggeführt werden.

Welche Bürste ist die richtige?

Es gibt für jeden Anspruch die passende Mascara-Bürste. Sind die Wimpern sehr kurz, sollte das Bürstchen ebenfalls kurze Borsten haben. Bei einer normalen Wimpernlänge kann die Bürste ein wenig kräftiger sein. Möchte man besonders viel Volumen erreichen, muss ein spezielles Volumen-Mascara benutzt werden, dessen Bürste einzelne Härchen umhüllt und dies dann kräftiger und länger erscheinen lässt. Verkleben die Wimpern öfters, ist die Wahl einer Kamm-Bürste dich richtige.

Wenn die Wimpern verkleben

Wurde aus Versehen zu viel Mascara aufgetragen, sollte man schnell reagieren. Mit der Bürste werden die klebrigen Stellen vorsichtig herausgezogen. Wer während des Auftragens bereits eine Extra-Bürste bereitlegt, kann solche Katastrophen schnell abwenden.

Wimperntusche verschmiert

Ein Wattestäbchen ist bestens dafür geeignet Tusche zu entfernen, die dort landet, wo sie gar nichts zu suchen hat. Das geht natürlich nur so einfach, wenn die Farbe noch nicht trocken ist. So muss das Auge nicht extra neu geschminkt werden.

Die Wahl der Farbe

Schwarze Wimperntusche ist für jeden Typ geeignet und sorgt für einen intensiven Augenaufschlag. Wer es etwas natürlicher möchte, sollte braune Mascara wählen. Echte Hingucker sind hingegen farbige Mascara, die zum Beispiel in Violett, Grün oder Bau zu kaufen sind. Am besten kommen die Farben zur Geltung, wenn die Wimpern zunächst schwarz getuscht werden und die Spitzen dann mit der farbigen Mascara nachbehandelt werden.

Fehler bei der Arbeit mit Mascara

Wer sich für Mascara entscheidet, das weniger als 3 Euro kostet, bekommt ein Produkt, das fast keine Pflegewirkstoffe enthält. Die Verwendung trocknet die Wimpern aus und sie werden brüchig. Wer die Bürste am Rand des Mascara-Fläschchens abstreift, lässt Farbreste verklumpen. Genauso bilden sich Klümpchen, wenn die Bürste in den Flakon gesteckt wird, weil dabei Luft an die Farbe gelangt. Eine Wimpernzange darf keinesfalls bei brüchigen Wimpern angewendet werden, da diese durch die Benutzung stark beansprucht werden. Auch sollte die Zange nur vor dem Tuschen eingesetzt werden. Spätestens nach einem halben Jahr kommt die Zeit für neue Wimperntusche. Wenn diese übel riecht oder sehr klumpig ist, ist dies ein deutliches Zeichen. In der Regel ist aber auch auf dem Flakon angegeben, wie lange das Produkt nach dem Öffnen haltbar ist. Eine Bindehautentzündung ist eine ansteckende Sache. Das ist der Grund, warum es nach einer solchen Entzündung ebenfalls Zeit für neue Mascara ist. Die Bakterien können im Bürstchen können die Entzündung neu entstehen lassen. Bakterien sind auch der Grund dafür, warum Wimperntusche nicht ausgeliehen werden sollte. Die Bakterien des fremden Auges können eine Entzündung bedingen. Bevor man abends zu Bett geht, muss Schminke unbedingt entfernt werden. Auch wenn wasserfeste Mascara nur schwer zu entfernen ist, darf sie nicht auf den Wimpern bleiben.

Infos zum Thema Mascara

Die Werbung verspricht immer wieder neue, atemberaubende Produkte, die wahre Wunder vollbringen können. Die Wimpern sollen wie durch Zauberhand lange und dicht werden und einen schönen Schwung aufweisen. Es ist wichtig zu wissen, dass nicht der Preis allein darüber entscheidet, wie gut eine Wimperntusche ist. Die wasserlösliche Wimperntusche ist kinderleicht aufzutragen und ebenso einfach wieder zu entfernen. Etwas schwieriger wird es mit wasserfester Wimperntusche. Diese muss mit Hilfe eines speziellen Augen-Make-UP Removers entfernt werden. Teilweise ist sogar nötig, etwas fest zu reiben.

Für jeden Tag ist aus diesem Grunde die wasserlösliche Tusche vorzuziehen, damit die Wimpern nicht unnötig strapaziert werden. Außerdem ist es so, dass die Eigenschaft „wasserfest“ gleichzeitig garantiert, dass die Tusche nicht verschmiert. Das passiert nämlich, wenn Creme oder Grundierung an die Wimpern kommen.

Besondere Tipps

Es gibt Wimpernlöffel, die für besonders schön geformte und getrennte Wimpern sorgen. Der Löffel wird ans Augenlid angelegt und die Wimpern dann über den Löffel getuscht. Das Ergebnis ist beeindruckend. Die Wimpern sind wunderbar getrennt.

Benutzt man eine Wimpernpflege, die verlängern soll, bietet sich Augentrost-Augencreme als Basis an. Die Creme kann auch für das Abschminken benutzt werden, das ist für die Wimpern die Extra-Portion Pflege. Eine Avocado-Creme sorgt – über Nacht aufgetragen – ebenfalls für geschmeidige Wimpern.

Es gibt diverse Produkte, die vor dem Auftragen von Wimperntusche auf die Wimpern aufgebracht werden. Dadurch werden die Wimpern dichter und länger.

Manche Kosmetikerinnen bieten eine Wimpernwelle an. Dabei handelt es sich um eine chemische Behandlung der Wimpern, damit sie in Form bleiben. Die Wimpernwelle wird nach einer Behandlung noch nicht viel Schaden anrichten, aber bei regelmäßiger Anwendung ist mit dünnen und brüchigen Wimpern zu rechnen. Chemie ist halt Chemie!