Wichtig für Sie zu wissen, allgemeines über Allergien die Symptome, Ursachen und die Abilfe dazu

Unter Allergie versteht man eine Überempfindlichkeitsreaktion des Organismus gegen bestimmte Allergene, die verschiedene Körperbereiche erfassen können. Haut und Schleimhäute (vor allem der Nase und Augen) sind am häufigsten betroffen. Die Entwicklung der Allergien ist genetisch verankert. Wenn jemand in der Familie dazu sehr empfindsam ist, dann erhöht sich das Allergierisiko bei den weiteren Generationen. Grundsätzlich kann jeder zum Allergiker werden. In Deutschland leiden etwa 20%der Bevölkerung daran.

Man unterscheidet verschieden Allergien (Nahrungsmittel-, Kontakt- und Medikamentenallergien). Die werden in 4 Haupttypen folgenderweise geteilt:

  1. Sofortreaktionen (die Allergie zeigt sich in wenigen Minuten, es kann zum Beispiel, die allergische Bindehautentzündung, der allergische Schnupfe, Asthma, Nesselsucht, Überempfindlichkeit auf Nahrungsmittel, Insektenstiche und Arzneimittel, der anaphylaktische Schock usw. sein). Bei dieser Art Allergie produziert das Immunsystem spezifische Antikörper (Immunglobulin E), wenn das Allergen mit den Mastzellen in der Haut oder Schleimhaut in Kontakt kommt, und danach erfolgt eine Sensibilisierung , es bilden sich die Abwehrkräfte. Als Symptome können geschwollene Nasenschleimhaut, Tränenflüssigkeit, Niesen und Juckreiz in Nase und Augen sowie Schwellung der Augenlider sein.

  2. Die zytotoxische Reaktion tritt auch in einigen Minuten auf. Als Allergieauslöser dienen hier verschiedene Schmerzmittel, Antibiotika oder andere krampflösende Medikamente. Infolge werden die Blutzellen (am häufigsten Thrombozyten) und auch umliegendes Gewebe betroffen. Deshalb heißt sie auch zytotoxische Reaktion (zyto – Zelle, toxisch – giftig). Typisch für diese Art Allergie ist hämolytische Anemie und Blutgruppenunverträglichkeit.

  3. Die Immunkomplexbildung entsteht bei der Bindung von Allergenen und Antikörpern und solcherweise schädigt das umliegende Gewebe. Wenn die Abwehrzellen nicht im Stande sind, diese auszulösen, entstehen allergische Entzündungsreaktionen (Gefäßentzündung, Entzündung der Nieren, der Gelenke usw.) Die Symptome treten aber nicht sofort in Erscheinung, sondern erst nach ein paar Stunden oder auch Tage.

  4. Bei den Spätreaktionen treten die Symptome treten etwa nach 12-72 auf, es könnte z.B, eine Hautirritation nach einer Medikamenteneinnahme oder durch nickelhaltige Gegenstände sein. Die Allergien dieses Typs können sich sogar durch die Jahre unbemerkt entwickeln. In diesem Fall lagern sich die Allergene an Körperzellen und die letzten werden von Lymphozyten bekämpft. Dabei wird meistens die Haut getroffen (Schwellungen, Ausschläge, Ekzem usw.)

Heutzutage gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten, um die Beschwerden zu mindern. Die Mediziner raten den Patienten zu einem regelmäßigen Aufenthalt in einer schadstofffreien Luft, wo es keine Allergieauslöser gibt. Es ist aber nicht immer möglich, den Kontakt mit den Allergenen zu vermeiden. Und wie es schon bekannt ist, unterlegt die Allergie keiner Heilung. Man kann die Symptome mit Hilfe verschiedener Mittel nur lediglich unterdrücken. In meisten Fällen benutzt man spezifische Immuntherapie als medizinische Behandlung. Unter die Haut werden die Allergene injiziert, um das Immunsystem empfindlicher gegen Allergieauslöser zu machen. In manchen Fällen kann man auch Antihistaminika und Glukokortikoide benutzen. Sie wirken zwar entzündungshemmend und helfen die Beschwerden zu lindern. Auf jeden Fall muss man sich beim Arzt oder Naturheilkundler konsultieren lassen, um die schwere gesundheitliche Erkrankungen vorzubeugen.