Rund um die Sexualität in einer Beziehung

two-people-youngDass Sexualität und Liebe zusammen gehören, wenn man das gesamte Fühlen und Denken mit einbezieht, ist den meisten Menschen klar. Immerhin wird an mit einem Partner in der Ehe eng zusammen und führt auch eine feste Liebesbeziehung, denn dies ist eigentlich der Sinn des Ganzen. Sobald Lust und Liebe vergehen, kommt es zur Krise bei Leuten, die miteinander verheiratet sind. Bei den meisten ist es nämlich überhaupt erst Voraussetzung, dass der Sex funktioniert, wenn sie eine Heirat eingehen. Folglich hat die Sache ihren Sinn verloren, wenn der Sex in der Ehe nicht mehr gut ist.

Andere Aspekte in einer Beziehung

Eine Ehe erfüllt allerdings mehrere Funktionen, als nur die gemeinsamen sexuellen Erlebnisse. Folglich kommen die Aspekte Wirtschaftsgemeinschaft, Wohngemeinschaft, Lebensgemeinschaft, Intimgemeinschaft und vor allem die Partnerschaft auf einer gewissen Basis zusammen. Wenn es Kinder gibt, gehört auch die so genannte Elternschaft zur Ehe.

Mehr, als ein sexueller Spielgefährte

Der Partner ist in der Ehe also nicht nur als sexueller Spielgefährte zu sehen, sondern auch als Freizeitpartner, Gesprächspartner, Lebensgefährte, Geliebter, Vertrauter und Freund. Manchmal wird man zur Putzfrau, bzw. zum Einkäufer oder zum Handwerker, denn das alles gehört zusammen. In der Folge haben diese Funktionsweisen nicht wirklich direkt etwas mit der Sexualität in der Ehe zu tun.

Was eine glückliche Ehe ausmacht

In der heutigen Zeit sind zumeist beide Partner in der Ehe berufstätig. Das bedeutet, dass auf beide in der Beziehung weitere Funktionen zukommen. Man nimmt gemeinsam am gesellschaftlichen Leben teil und pflegt miteinander Gefälligkeiten und Freizeitinteressen. In erster Linie liegen die Gründe für ein erfülltes Leben also im sexuellen Bereich, aber noch hauptsächlich in den sozialen Verhältnissen und dem gesamten ehelichen Verhältnissen der beiden verheirateten Partner.

Wenn alles harmoniert

Sowohl die Frau, als auch der Mann hat ihre eigenen zahlreichen Funktionen mit einer gehörigen Portion eigener Persönlichkeit. In der gemeinsamen Sexualität offenbart sich diese Persönlichkeit. Individualität und Intimverhaltens spielen daher eine ausschlaggebende Rolle, wenn es zum Sex in der Ehe kommt. Das familiäre Glück, bzw. der komplett wichtige Bestandteile in einer Ehe hängen also davon ab, wie sich beide Partner in der Ehe als Persönlichkeit weiterentwickeln. Es stellt sich also die Frage, wie der Alltag im Leben gemeistert wird und wie sich dieser gestaltet. Sind beide zufrieden, wirkt sich das nämlich auch auf das Sexualleben in der Partnerschaft und in der Ehe positiv aus.

Die Ehe ist ein Miteinander

Möchte man eine glückliche Ehe führen, bedeutet das gleichzeitig jede Menge Arbeit. Man arbeitet manchmal gegeneinander, zumeist aber füreinander und miteinander. Möchte man in der eigenen Ehe gut miteinander auskommen, ist es ausschlaggebend, dass man sexuell harmoniert, denn so hat man schon einmal eine gute Basis, bzw. so liegen die Karten gut.

Kommunikation ist wichtig

Man sollte sich zum Beispiel innerhalb einer Ehe die Frage stellen, ob man sich erotisch findet oder nicht. Man kann die Frage leicht beantworten, ob man Lust auf den Partner hat oder diese nicht verspürt, wenn es drum geht, wie gut man sich mit dem Ehepartner im Bett versteht. Der Partner hat geheime Wünsche, auf die eingegangen werden muss. Das sexuelle Zusammensein kann erst dann den Höhepunkt erreichen, wenn solche Wünsche erfüllt werden. Nur so verläuft eine Ehe befriedigend, lustvoll und glücklich, was den sexuellen Bereich angeht. Sexuelle Wünsche müssen allerdings nicht immer erfüllt werden, denn ist etwas unangenehm, darf man es auch aussprechen. Es sollte immer ein Kompromiss gefunden werden, wenn gewisse Dinge als zu pervers empfunden werden.

Selbstbefriedigung darf sein

Folglich entwickelt sich auch der Sinn für den richtigen Zeitpunkt, wenn es in der Ehe zum Sex kommen soll. Die Häufigkeit, wie oft ein sexuelles Zusammensein erfolgen kann, ist immer individuell. Die sexuelle Vereinigung zwischen zwei Eheleuten ist etwas Bindendes und Intimes. Folglich sollte man weder auf die Verführung, bzw. auf das gute Vorspiel verzichten, noch die Selbstbefriedigung komplett außer Acht lassen. Selbstbefriedigung kann immer dann erfolgen, wenn man es gerade einfach nötig hat, denn dies hat nichts mit sexuellen Problemen in der Ehe zu tun.